Mit dem Auto nach Italien als digitale Nomadin

Nach Italien ging es für mich das erste Mal – und das mit dem eigenen Auto. Denn normalerweise bevorzuge ich mit meinem Business im Gepäck den Zug oder das Flugzeug und eher seltener mein treuer PKW. Was an sich eine coole Sache ist. Die Freiheit, so viele Taschen und Equipment zu packen, wie ich will, war hierbei wichtig.

In diesem Blogartikel nehme ich Dich mit auf unsere Reise als digitale Nomaden von Deutschland nach Italien und zurück. Manchmal sind wir zu zweit, zu dritt und ein paar Mal auch eine größere Familie. Dieser Artikel soll Dich informieren, aufklären, inspirieren und auf jeden Fall motivieren, Deine eigenen Koffer zu packen, Deinen Laptop zu schnappen und mit dem Auto nach Italien zu fahren. Schon mal vor ab: Es ist traumhaft schön und facettenreich!

Für unsere Italien-Route mussten wir auch beachten, dass wir ungestört und ohne Unterbrechungen arbeiten können. Nick ist als Software Consultant remote angestellt und ich selbst mit einem Onlinebusiness als virtuelle Assistentin und Mentorin für selbstständige Reisende tätig. Da muss das ohne Probleme funktionieren, sprich Internet, Netz und Strom vorhanden sein. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass wir in der ersten Woche arbeiten und die anderen beiden Wochen Urlaub machen.

Mit dem Auto nach Italien fahren als digitaler Nomade

Die Idee und Entscheidung, mit dem Auto nach Italien fahren und mit Business zu reisen

Wie Du weißt, gibt es so ziemlich viele Destinationen und die Entscheidung, wohin man will, ist oft nicht so einfach. In unserem Fall haben wir uns der Familie meines Partners “angeschlossen”. Damit war das Ziel mit Italien grob festgehalten. Check.
Wenn Du mal nicht weißt, wohin die Reise gehen soll: Frag in Deiner Familie, Freundeskreis oder Netzwerk nach. Vielleicht kannst Du Dich wo anschließen oder eine coole Idee bekommen!

Der Zeitraum allerdings verschob sich von Juni bis letztendlich Anfang-Mitte August. Jap, richtig gelesen. So schnell kann sich der Termin in die Hauptsaison verschieben, ohne, dass man es möchte. Merke: Das ist der Nachteil, wenn man mit anderen Menschen reist. Also stand der Zeitraum endgültig fest: 28.07. bis 19.08. – drei Wochen lang bella Italia.

Die Qual der (Auto)Wahl: mit dem eigenen Auto nach Italien fahren oder hinfliegen und Auto mieten?

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich damals das Flugzeug dem Auto vorgezogen. Die Preise waren vom Flughafen Frankfurt-Hahn mit Ryanair relativ günstig. Ein Weg hätte etwa 45 Euro p.P. ohne Gepäck gekostet. Jedoch überwogen am Ende die Nachteile:

  • Unflexibel mit den Reisezeiten und Orte: Ryanair fliegt nur 2x wöchentlich und nicht jeden Flughafen an.
  • Eingeschränkte Flexibilität im weiteren Transport: Wir hätten nur via öffentlichen Verkehrsmittel eine geringe Anzahl an Orten besuchen können
  • Preise und geringe Verfügbarkeit von Mietwagen: In der Hauptsaison ist es alles andere als einfach, einen Mietwagen zu einem guten Preis für drei Wochen zu erhalten
  • Beschränktes Gepäck: Wir lieben zelten und dann wäre uns diese Option schon verwehrt gewesen.

Als mein Freund dann entdeckte, dass es von uns aus (Rheinland-Pfalz an der Mosel zwischen Trier und Koblenz) “nur” sieben Stunden bis nach Mailand sind, war die Entscheidung recht schnell gefallen: Wir fahren mit dem eigenen Auto nach Italien. Kleines Manko allerdings: Ich besitze einen 21-Jahre alten VW Polo ohne Klimaanlage. Es war klar, das wird ein Abenteuer in der Sommer-Hochsaison!

Das kannst Du tun:
Schau, was für Dich am einfachsten und ggf. am günstigsten ist. Alleine hätte ich das nicht gemacht, zu zweit oder zu dritt sah das schon ganz anders aus. Besonders preislich.

Digitale Nomaden reisen nach Italien

Mit dem Auto nach Italien fahren: Aber wohin? Unsere Route:

Nach langem Hin und Her standen die Ziele für Italien fest:
Bernkastel-Kues -> Innsbruck (Österreich) -> Dolomiten (Seceda, Lago di brias) -> Venedig -> Lago di Como -> Bologna -> Rom -> Bagnoregio -> Florenz -> La Spezia (Cinque Terre) -> Mailand -> Bernkastel-Kues

Wie lang die Route sein wird, konnten wir ohne Probleme für einen Richtwert mit dem ADAC-Routenplaner ausrechnen. Dieser eignet sich super, einfach zu schauen, was machbar ist, wie lange man von einem Ort zum nächsten braucht und welche Route Sinn ergibt. Dazu zeigt er Dir auch an, wie viel Du mit Spritkosten und Gebühren wie Maut und Vignetten rechnen musst.

Da wir uns ja entschieden haben, mit dem Auto nach Italien zu fahren, gibt es wichtige Aspekte, die man beachten muss:

 

  • Maut und Vignetten!
  • Zustand des Autos (Bremsen, Öl, Reifen, kurzer Checkup)
  • Sicherheitsvorkehrungen (Warnwesten, Verbandskasten, etc.)
  • Umweltplakette (falls Du durch deutsche Städte fährst)
  • Tüv
  • Automobilclub-Mitgliedschaft oder
  • Schutzbrief (Versicherung)
  • Versicherung: Sind alle Fahrer versichert?
  • Ggf. Gültigkeit Deiner Papiere achten (Pass, Führerschein)

Unterkünfte in Italien für unseren Roadtrip

Insgesamt haben wir 23 Tage und 22 Nächte wie folgt verteilt:

 

  • Innbruck: 1 Nacht
  • Seceda, Dolomiten: 1 Nacht
  • Venedig: 3 Nächte
  • Lago di Como: 2 Nächte
  • Bologna: 1 Nacht
  • Rom: 3 Nächte
  • Bagnoregio: 1 Nacht
  • Florenz: 2 Nächte
  • La Spezia: 3 Nächte
  • Mailand: 5 Nächte
ortsunabhängig arbeiten in Italien - Rom

Was kostet eine Reise nach Italien mit dem eigenen Auto?

Drei Wochen mit dem Auto in Italien unterwegs zu sein, ist schon eine lange Zeit. Unser Ziel war es schon, so günstig wie möglich diesen Trip zu gestalten. Allerdings wollten wir uns auch nicht zu sehr einschränken. Immerhin sind wir in einem kulinarisch bekannten Land unterwegs und wollen das in vollen Zügen genießen.

Da wir keine großen Ansprüche an den Unterkünften haben, war unser Fokus hier zu sparen. Sprich: Camping, Hostel und AirBnB.

Hier habe ich Dir aufgeführt, was wir etwa ausgegeben haben:

  • Unterkünfte: ca. 1.070 Euro (ca. 720 Euro p. P.). Also durchschnittlich 32 euro pro Nacht.
  • Benzin: ca. 410 Euro (ca. 170 Euro p. P.).
  • Parken: ca. 180 Euro (ca. 70 Euro p. P.)
  • Maut: ca. 160 Euro (ca. 63 Euro p. P.)
  • Vignette: Österreich 9,90 und Schweiz 42 Euro
  • Attraktionen: 472 Euro (ca. 170 p. P.)
  • Essen und trinken: 670 Euro (ca. 225 Euro p. P.). Hierunter fallen sowohl Lebensmitteleinkäufe, als auch auswärst Essen gehen.Hier habe ich allerdings nicht jedes Gelato, etc. mitgerechnet, weil jeder auch unterschiedlich zugeschlagen hatte 🙂

Also unterm Strich hat der Trip nach Italien mit dem eigenen Auto für uns alle drei etwa 3.800 Euro gekostet (ca. gute 1.250 Euro p. P). Für den einen etwas mehr, für den anderen weniger.

Was mich etwas überraschte: Am Ende war die Reise günstiger, als das Budget von 2.200 Euro p. P., welches ich kalkuliert hatte.

Mit der richtigen und vor allem rechtzeitiger Planung kann man bei einem Roadtrip wie diesem gut über die Runden kommen. Ohne, dass man auf die schönen Momente und Erlebnisse verzichten muss.

Sehenswürdigkeiten in Italien, welche Du super mit dem Auto erreichen kannst

Natürlich war das Ziel, so viel wie möglich in dieser kurzen Zeit zu erleben! Daher haben wir uns diese Attraktionen, Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten angeschaut:

Innsbruck:

Ich hätte nie gedacht, dass Innsbruck so schön ist! Leider hatten wir viel zu wenig Zeit, sie genau zu besichtigen. Lohnt sich trotzdem allemal.

  • Die Innenstadt
  • Einmal mit der Gondel fahren und die Aussicht genießen.

Dolomiten:

Berge und Seen faszinieren mich einfach. Wer hier herfährt, wird türkisblaues Wasser und hochragende Berge bestaunen können. Ein absolutes MUSS! Es war einer meiner Highlights und ist genauso, wie man es aus dem Fernsehen kennt, nur noch schöner.

  • Mit der Gondel rauf auf Seceda und dort im Zelt übernachten
  • Lago di brias besuchen, einmal herumwandern und picknicken.

Venedig:

Diese großartige Stadt ist sehr gut besucht, aber trotzdem eine Reise wert. Die Stadt hat nur alte Gebäude und ist einfach schön anzuschauen und einfach durch die Gassen zu schlendern. Getränke, gutes Essen und leckeres Gelato gibt es an jeder Ecke.

  • Die Innenstadt und die Kanäle
  • Den Markusplatz
  • Den Buchladen Acqua Alta
  • Die Seufzerbrücke

Lago di Como

Dieser italienische See ist atemberaubend schön – und dazu riesengroß! Hier lohnt es sich erst recht, mit dem Auto nach Italien zu fahren. Es reicht fast schon, nur den See entlangzufahren, so schön ist es dort.

  • Camping am See
  • Die Orte Domaso, Nesso (kühles Nass zum Baden), Bellagio (schön zum Spazieren) und Bellano (wunderschöner Wasserfall „Orrido di Bellano“ zum Besichtigen).

Bologna

Auf den Spuren der Bolognese. Hier machten wir einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Rom. Und es war tatsächlich einer unserer Lieblingsstädte. Diese Studentenstadt ist belebt und weniger teuer als andere große Städte.

  • Bolognese probieren.
  • Durch die coole Stadt schlendern

Rom

Hier ist für jeden was dabei: Antike, Moderne und etwas dazwischen. Jeder Kunstliebhaber und Interessierte kommt hier auf seine Kosten und bekommt so einiges zu bieten. Da wir nur vier Tage dort waren, haben wir uns auf einige Sehenswürdigkeiten beschränkt:

  • Palatin Hill und das römische Forum. Diese Gebäude sind einfach atemberaubend
  • Vatikan und die sixtinische Kapelle. Was für Kunstwerke!

Pass allerdings auf die Möwen dort auf, sie klauen Dir die Leckereien aus der Hand!

Bagnoregio

Auf dem Weg in die Toskana machten wir einen weiteren Zwischenstopp. Wir übernachteten in Bagnoregio einer kleinen Pension, wo uns auch selbstgemachtes, typisch italienisches Frühstück serviert wurde.
Die Altstadt/Burg in Bagnoregio

Toskana

Die Toskana in Italien mit dem Auto zu durchfahren, ist ein absoluter Traum! Die Landschaft ist gefüllt mit Bäumen und Weinstöcken, die quasi danach ruft, den regionalen Wein zu probieren.

  • Wein- und Olivenölprobe in Pienza
  • Heiße Quellen vom Fosso Bianco

Florenz

Die Stadt Florenz ist malerisch und voller Kunstwerke. Wie zB der berühmte David kann hier bestaunt werden. Hier sind die Preise deutlich angestiegen. Dafür ist das Flair und die Vibes großartig und überall gibt es Neues zu sehen.

  • Uffizi Gallerie und Academia
  • Freewalking tour Stadtführung
  • Dom

Cinque Terre

Übernachten haben wir in La Spezia, um mit dem Zug die berühmte Cinque Terre zu besuchen. Dabei haben wir uns folgende Orte davon angeschaut:

  • Porto Venere
  • Vernazza
  • Riomaggiore/Manarola

Am besten parkst Du Dein Auto zB in La Spezia und buchst ein Zugticket (Züge sind klimatisiert). Um die Cinque Terre zu besuchen, gibt es sogar extra Zugtickets, die auch zwei Wanderwege mit einschließt, die kostenpflichtig sind.

Die Gegend ist malerisch schön und bietet Dir einen Ausblick auf das typische Bild von Häusern, die in Klippen gebaut sind. Und jedes dieser 5 Küstenörtchen bietet Dir immer ein etwas anderes Bild.

Mailand

Die Stadt der Mode! Hier waren wir am längsten unterwegs. Mailand hat ein richtig cooles Flair, schöne Ecken und ist sehr nah den Seen Lago Maggiore und Lago di Como gelegen für spontane Tagesausflüge. Preislich ist sie allerdings am teuersten!

  • Piazza del Duomo
  • Pinacoteca di Brera – Gemälde im Brera-Viertel
  • Navigli – Kanäle
  • Free Walking Tours
  • Bar Luce

Was hier ganz cool ist: In Mailand bieten viele Bars zum Nachmittag hin einen besonderen Deal: Du kaufst ein alkoholisches Getränk, zB einen Spritz, und darfst Dich an dem Buffet bedienen. So kannst Du locker ein Abendessen mit einem Getränk für 15 Euro genießen.

Parken in Italien auf Deinem Roadtrip

Wobei das Auto mit Flexibilität punktet, musst Du manche Abstriche machen, was das Parken angeht, wenn Du mit dem Auto nach Italien fährst. Die Städte sind besonders im Sommer überfüllt und Parken kann zu einer echten Herausforderung werden. Vor allem darfst Du in manchen Bereichen von Städten mit dem Auto nicht befahren.

Wir haben es immer so versucht zu lösen, außerhalb der Stadt ein Parkhaus oder einen Parkplatz zu mieten. Bei manchen musst Du sogar die Schlüssel abgeben und die Mitarbeiter fahren Dein Auto in die Garage. Solltest Du doch mal in der Stadt parken, kannst Du Parktickets auch in Kiosks kaufen.

Hier liste ich Dir auf, wie wir in welchen Regionen das Parken organisiert haben:

Innsbruck: Das war etwas spannend! Wir haben in der Nähe eines Parkes und der Polizeistation geparkt und geschlafen, da unser Hostelbett mit Bettwanzen kontaminiert war. So richtig verstanden hatten wir die Regeln dort nicht. Zumindest haben wir einen Platz am Straßenrand gefunden, wo wir zwischen 22 und 8 Uhr frei parken durften.

Sedeca/Domolimten: In der Nähe der Gondel gibt es genügend Parkplätze. Dort haben wir für 15 Euro für 12 Stunden bezahlt.

Lago di Brias/Dolomiten: In der Nähe des Sees gibt es Parkplätze für 7 Euro. Allerdings musst Du sie online auf deren Website buchen. Du bekommst den Link zur Buchungsseite, wenn Du Richtung Parkplatz fährst.

Venedig:Auf dem Festland gibt es einen Parkplatz “Green Park” direkt an einer Bushaltestelle. Der Preis lag bei 7 Euro pro 24 Std, ein richtig guter Preis! Und danach mit dem Bus in die Stadt für 1,50 Euro p. P.

Lago di Como: Hier wird es wirklich etwas schwieriger. Die Städtchen sind ziemlich eng und parken wird zur Herausforderung. Hier können wir empfehlen, früh loszufahren und einen der wenigen Parkmöglichkeiten zu ergattern. Die Kosten sind je nach Ort und Lage total unterschiedlich.

Bologna: Es war kein Problem, am Straßenrand zu parken und dort ein Ticket zu ziehen. Wir hätten auch in der Unterkunft einen Parkplatz buchen können.

Rom: In der Nähe unserer Ferienwohnung haben wir ein Parkhaus gefunden über Parclick, für welches wir für 4 Tage 60 Euro bezahlten. Hier gaben wir unseren Schlüssel ab. Alles lief einwandfrei.

Bagnoregio: Unser AirBNB hat einen Parkplatz für uns reserviert. Daher mussten wir hier nichts weiter tun.

Florenz: Parken ist auch hier nicht ganz einfach. Wir hatten bereits bei der Unterkunft darauf geachtet, dass wir einen Parkplatz inklusive haben.

La Spezia (Cinque Terre): Hier haben wir unseren Hostel-Host um Hilfe gebeten und er hat uns auf einer Karte aufgezeichnet, wo wir in der Stadt kostenlos parken können. Tatsächlich hatten wir nach ein wenig suchen Glück und konnten 10 Minuten entfernt einen Parkplatz ergattern. Etwas außerhalb gibt es auch offizielle Parkplätze.

Milan: Diese Stadt ist riesig! Unsere Unterkunft war etwas außerhalb, sodass wir in der Stadt selbst einen kostenfreien Parkplatz gefunden hatten. VORSICHT! Dort war nie etwas passiert. Allerdings wurde mir beim Halten am Café Bar Luce innerhalb 15 Minuten die Scheibe hinten links eingeschlagen! Einige Bars und Cafés außerhalb haben private Kundenparkplätze, die ihr stattdessen nutzen könnt.

Roadtrip nach Italien - Cinque Terre

Unterkünfte zum ortsunabhängigen Arbeiten für unsere Reise nach Italien:

Wie am Anfang erwähnt, wollten wir die Kosten gering halten und hatten uns schlichte Unterkünfte gebucht.

Das waren überwiegend Hostels, Ferienwohnungen, AirBnB und Campingplätze. Die Übernachtungskosten schwankten zwischen 30 und 50 Euro pro Person. Hier gilt es, wenn möglich, früh zu buchen! Gerade in der Hauptsaison sind die guten Preise schnell vergriffen. Mailand war in diesem Fall am teuersten.

Sicherheit in Italien mit Auto und Co.

Hier möchte ich allgemein ein wenig darauf eingehen. Denn im Grunde bist Du sehr sicher in Italien unterwegs. Worauf Du allerdings achten solltest und was Dir auch ganz oft von den Locals gesagt wird, dass Du auf Deine Wertgegenstände aufpassen sollst. Heißt: Rucksack unter großen Menschenmassen am besten vor dem Bauch tragen und keine Wertgegenstände in den Hosentaschen verstauen.

Was das Auto angeht: Einmal war uns jemand leicht an der Ampel aufgefahren und ein anderes Mal wurde mir am vorletzten Tag in Mailand die hintere Scheibe am Straßenrand am Auto eingeschlagen. Aber wohl auch nur, weil wir vergessen hatten, unsere Strandtaschen mitzunehmen. Dödöm. Zum Glück hatten wir unsere Wertgegenstände alle mit und außer Taschen mit Bikini und Handtüchern, war im Auto nichts zu ergattern. Entwendet wurde am Ende nichts. Allerdings kostete der Spaß uns 30 Euro Notfallverglasung, 150 Euro SB der Versicherung und 3 Stunden Nerven auf der Polizeistation.

Ansonsten war alles kein Problem und alles easy.

Ortsunabhängig arbeiten in Italien:

Sowohl mein Partner, als auch ich hatten die erste Woche in Italien zu arbeiten. Wir hatten dafür schon bei der Buchung der Unterkünfte darauf geachtet, dass wir geeignete Arbeitsplätze, als auch Internet zur Verfügung hatten.

Wie schon erwähnt, waren es überwiegend Hostels, was aber absolut kein Problem war. Auch auf dem Campingplatz am Lago di Como hatte mir der Host einen Platz mit Strom und WLAN vorbereitet, wo ich ohne Probleme arbeiten konnte. War das WLAN doch mal nicht gut genug, habe ich einfach mein Handy als Hotspot genutzt – einwandfrei!

Was Du außerdem beachten musst: Benutze auf jeden Fall eine VPN-Verbindung, wenn Du an öffentlichen Orten arbeitest! Die WLAN-Verbindungen sind in den meisten Fällen unsicher und andere können dabei auf Deine Daten zugreifen. Ein absolutes MUSS, wenn Du als digitaleR NomadIn von unterwegs aus arbeitest (hier benutze ich übrigens das kostenpflichtige VPN von Avast).

Digitale Nomaden in Italien - Bagnoregio

Mit dem Auto nach Italien fahren und ortsunabhängig arbeiten: Fazit

Italien ist ein wunderschönes und sehenswertes Land. Nicht nur wegen seiner Landschaft, auch wegen der Menschen und der kulinarischen Köstlichkeiten. Es war überhaupt kein Problem, von unterwegs aus zu arbeiten. Das Internet ist in der Regel sehr gut und Du kannst Deinen normalen Mobiltarif ganz einfach weiterbenutzen.

Wenn wir unterwegs waren, gab es immer eine Möglichkeit, unsere Wertsachen zu verschließen. Wenn Du schon bei der Buchung der Unterkunft darauf achtest, dass Du einen geeigneten Arbeitsplatz hast, um remote zu arbeiten, sollte Dich nichts davon abhalten können.

Mit dem eigenen Auto nach Italien zu fahren, war eine sehr gute Entscheidung, auch wenn es uns manchmal den letzten Nerv geraubt hatte, später am Tag noch einen Parkplatz zu ergattern. Aber irgendwie findet sich immer ein Plätzchen und für längere Aufenthalte konnten wir oft schon im Voraus Parkplätze relativ kostengünstig buchen.

Es gibt sehr viel zu sehen und zu erleben! Plane daher am besten mehr Zeit ein, damit Du Dich nicht zwischen Arbeit und Urlaub entscheiden musst!

Wenn ich wieder nach Italien fahre, weiß ich jetzt schon, was ich anders machen würde:

  • Nicht im August hinfahren, sondern eher Mai/Juni oder in der Nebensaison. Wegen der Menschenmassen und dem Geldbeutel, da es dann doch günstiger ist.
  • Parkplätze früher buchen: Manche Parkplätze muss man am besten ein paar Wochen im Voraus buchen in der Hauptsaison.
  • Tickets für Freizeitaktivitäten früher buchen. Wir waren überrascht, dass manche Museen oder Sehenswürdigkeiten Monate im Voraus ausgebucht sind.
  • Versuchen, länger an manchen Orten zu bleiben. Hier und da waren die Besuche doch recht kurz und letztendlich auch die Zeit.

Hat Dir dieser Artikel gefallen? Dann lass mir sehr gerne einen Kommentar da! Ansonsten freue ich mich, wenn ich Dir Italien fürs Reisen und Arbeiten mit Deinem Onlinebusiness schmackhaft machen konnte. Es lohnt sich!

Bleib einfach fuchstastisch,
Deine Tamara

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